Lieber Inselfreund,


jetzt im Frühling, wenn uns die warmen Sonnenstrahlen wecken und die ersten Knospen am Wegesrand begrüßen, träumen wir von der Liebe und vom nächsten Abenteuer. Neben der berühmten, paradiesischen Flora der Insel, können Urlauber auch so interessante Tiere wie Endormi, Tec-Tec und Zoiso blan entdecken. Abenteurer machen sich bei Tunnelwanderungen auf die Suche nach den „versteckten Schätze des Piton de la Fournaise“. Und zum Kuscheln gibt es eine große Auswahl an Unterkünften: vom luxuriösen Strandresort bis hin zur Lodge im Urwald! Nichts wie hin!  Bis bald im Paradies!

Ihre Insel La Réunion
 

 

 

Highlights

   

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Die 12. Auflage wurde komplett überarbeitet, farbig bebildert und um rund hundert Seiten erweitert. Der Individual-Reiseführer bietet Urlaubern umfangreiche Reisetipps und Hintergrundinfos.

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La Réunion für Hochzeitsreisende & Individualisten

Islands4more hat mit der 12-tägigen Reise ein Rundumpaket für Honeymooner und Individualisten zusammengestellt!

 

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Du bist so heiß wie ein Vulkan! Flitterwochen auf La Réunion


Wenn Abenteurer heiraten, flittern sie auf La Réunion
 

Was den besonderen Charme der Insel ausmacht, ist die faszinierende und abwechslungsreiche Landschaft der Insel mitten im Indischen Ozean: karge Kraterlandschaften, tropische Vegetation, schneeweiße Strände, exotische Wasserfälle und ein noch aktiver Vulkane. Flitterwochen auf La Réunion sind genau das Richtige für Naturliebhaber und Abenteurer. Ob Wandern, Tauchen, Paragliding oder ein Hubschrauberflug über die imposanten Krater und Felsformationen, hier kommen nicht nur aktive Paare auf ihre Kosten. La Réunion ist die Honeymoon-Destination für Paare, die kleine authentische Hotels lieben und die Hängematte auch mal verlassen, um Land und Leute kennenzulernen. Viele Hotels und Reiseveranstalter bieten spezielle Angebote für Honeymooner. Heiraten kann man hier allerdings nur, wenn Braut oder Bräutigam die französische Staatsbürgerschaft besitzt. Hier einige Honeymoon-Highlights für Frischvermählte:

„Guten Morgen Sonnenschein“
Für Frühaufsteher ein absolutes Muss: den Sonnenaufgang auf dem Vulkan Piton des Neiges erleben! Gut, es gibt romantischere Berghütten als die Caverne Dufour – die einzige Hütte auf dem 3.000 Meter hohen längst erloschenen Vulkan. Für die einfache Unterkunft wird man jedoch mehr als entschädigt: Der Rundumblick vom höchsten Punkt der Insel ist einfach spektakulär! Trotz der tropischen Lage sollte man an warme Kleidung und eine gute Ausrüstung denken.

„Du bist so heiß wie ein Vulkan“
Viele Paare zieht es zum Piton de la Fournaise, einem der aktivsten Vulkane der Welt. Die Chancen einen Vulkanausbruch mitzuerleben, stehen glücklicherweise gut, denn der Vulkan im Südosten der Insel La Réunion ist innerhalb der letzten 12 Monate zweimal ausgebrochen – im Februar 2015 und im Juni 2014. So eine Eruption ist ein gewaltiges und einmaliges Erlebnis und die Krönung für heiße Flitterwochen.

„Mit dir bin ich auf Wolke 7“
Eine der romantischsten Erfahrungen überhaupt ist ein Inselrundflug: Entweder im Helikopter oder im Ultraleichtflugzeug schwebt man zusammen im siebten Himmel. Im Hubschrauber genießen Verliebte die Aussicht gemeinsam, im Ultraleichtflugzeug sitzt man alleine und muss kurzzeitig aufs Händchen halten verzichten. Durch ein Headset ist das Paar aber dennoch miteinander verbunden und kann während des Fluges die Freude teilen und natürlich Liebesschwüre austauschen.

„Ich hol dir die Sterne vom Himmel“
Welches verliebte Paar schaut nicht gerne in den Sternenhimmel? Ein idealer Ort hierfür ist der Talkessel Mafate. Es gibt nur Sie, Ihren Partner und die Sterne! Abgeschirmt von externen Lichtquellen, funkeln die Sterne besonders schön. Mit etwas Glück erhascht man einen Blick auf eine Sternschnuppe und darf sich etwas wünschen. Die Einheimischen sind sehr gastfreundlich und bieten komfortable Doppelzimmer in den kleinen Berghütten des Talkessels an.

 

 

Der Zauber der Lava-Tunnels


Die versteckten Schätze des Piton de la Fournaise
 

Das Spektakel ist grandios, wenn die glutrote, mit orangefarbenen Schlieren durchzogene Lava in den Himmel geschleudert wird und schwer ihre Bahnen die steilen Wände des Vulkans Piton de la Fournaise hinabzieht, wie zuletzt am 4. Februar geschehen. Erst 12 Tage später versiegten die Eruptionen langsam. Es war ein grandioses Schauspiel, das sich den Einheimischen und Urlaubern bot – ohne die geringste Gefahr für diese darzustellen. Vom Aussichtspunkt Pas de Bellecombe aus gesehen, wirkte diese Naturgewalt des riesigen Vulkans auf die Schaulustigen fast klein. Doch der Schein trügt. Wandert man ein bisschen in der Vulkanlandschaft, so zeigen sich die wahren Ausmaße des Vulkans. Hier trifft man auf die geheimnisvollen Höhlensysteme, die in der erkalteten Lava entstanden sind und durch neue Ausbrüche immer wieder neu entstehen.

Die versteckten Schätze des Piton de la Fournaise werden die Lavatunnels von den Einheimischen auch genannt. Die noch flüssige Lava erkaltet an der Oberfläche und fließt darunter zäh und langsam weiter. Durch die unterschiedlichen Temperaturen der Lava entstehen Spannungen, der Strom reißt unter der erkalteten Decke stellenweise ab. Sobald keine Lava mehr nachströmt, entstehen riesige Galerien, Höhlen und Tunnels. Vor allem der Lavastrom Saint-Philippe von 2007 bietet ein eindrucksvolles Höhlensystem. Speläologen und Vulkanologen erforschen diese Tunnels seit etlichen Jahren und entdecken weit verzweigte Wege auf einer Länge von über sechs Kilometern.

Eine Wanderung durch diesen Lavatunnel bietet nicht nur Vulkanfans unglaublich faszinierende Einblicke. Geschmeidig glatte Wände wechseln ab mit kleinen, spitzen Stalagmiten, die bedrohlich von der Decke hängen und Stalagtiten, die bedrohlich aus dem Boden stoßen. Schmale Gänge und große Säle, zu Lava erstarrte Wasserfälle. Lichtkuppeln und Tropfsteine zeigen das Repertoire der Natur.

Diplomierte Höhlenführer begleiten diese Besichtigungstouren. Dies ist wichtig, weil die Lavatunnels ein sehr sensibles Gebilde darstellen. Berühren der Wände oder Säulen ist nicht gestattet, denn selbst 10 Jahre nach seinem Entstehen ist so ein Tunnel noch nicht völlig stabil. Nur die diplomierten Höhlenführer kennen die Wege, die gefährlichen Punkte und die Sprache des Vulkans. Ihren Anweisungen ist unbedingt Folge zu leisten – außerdem teilen sie ihr enormes Wissen über dieses Naturphänomen gerne mit Besuchern.

Zwei Arten von Tunnelwanderungen werden auf La Réunion angeboten. Der klassische Parcours führt durch einen in 2004 entstandenen Tunnel. Auf zwei Kilometer Länge passieren Besucher während der 2,5 Stunden Galerien und Säle, Wasserfälle, Lichtkuppeln und Tropfsteine. Der sportliche Trip setzt eine gute Konstitution– bis zu sieben Stunden kann diese Tour dauern – sowie Angstfreiheit vor Enge und Dunkelheit voraus. Der Weg wird stellenweise sehr eng, ist sehr verzweigt und ähnelt teilweise einem echten Labyrinth. Buchbar sind die Touren sowie die Guides bei der Reservierungszentrale der Insel La Réunion unter http://resa.reunion.fr/de/aktivitaeten.html und kosten je nach Dauer ab 50 Euro. Die Ausrüstung wie Helm, Handschuhe und Lampe werden in der Regel gestellt. Für wetterfeste Kleidung sowie festes Schuhwerk sorgt man selbst.

 

 

Zimmer frei! Vom luxuriösen Strandresort bis hin zur Lodge im Urwald


Unterkünfte für Individualisten auf La Réunion
 

Schneeweiße Strände, karge Vulkanlandschaften, tropische Schluchten, kreolische Dörfer, duftende Orchideen, exotische Früchte: Das ist das Paradies! Und wo übernachten Adam und Eva? Auf La Réunion gibt es natürlich keine „All Inclusive“-Angebote und riesige Resorts. Die charmanten kleinen Hotels sind individuell und familiär, keines hat mehr als 200 Zimmer. La Réunion ist der ideale Urlaubsort für Individualisten und Urlaube abseits des Massentourismus. Insgesamt stehen Besuchern rund 50 klassifizierte Hotels auf der Insel zur Verfügung: in den wichtigsten Städten, in den Badeorten im Westen, aber auch in den hübschen kreolischen Dörfern im Inselinnern.

Die große Vielfalt an Übernachtungsmöglichkeiten garantiert für jeden Geschmack das passende Angebot: Die meisten Hotels sind kleine, herzlich geführte Zwei- bis Drei-Sterne Hotels. Daneben gibt es elf komfortable Vier-Sterne-Hotels und zwei in der luxuriösen Fünf-Sterne-Kategorie.

Für viel SPAss und Entspannung sorgen sechs Hotels der Insel mit ihrem eigenen Wellness- und SPA-Bereich. Zwei Resorts liegen direkt an der Küste, ein Refugium in den Bergen von La Possession, zwei weitere Domizile in den Talkesseln Salazie und Cilaos sowie eine Lodge im Nordosten der Insel. Strand- und Badenixen wählen am besten eines der Hotels an der Lagune der Westküste mit direkter Strandlage. Mit den Füßen im Sand genießen Urlauber hier einen fantastischen Blick auf den Ozean.

Das Palm Hôtel & Spa hat 2012 seinen fünften Stern bekommen und ist nun neben dem LUX* Ile de la Réunion das zweite Fünf-Sterne-Hotel der Insel. Das Konzept mit integriertem Strand um den Pool und Blick auf die traumhafte Bucht von Grand Anse ist auf La Réunion einzigartig. Diesen September eröffnet zudem ein ganz neues Hotel, das Akoya Hôtel & Spa in La Saline-les-Bains. Das Luxusdomizil wird das dritte Fünf-Sterne-Resort der Insel sein.

Ein ganz besonderes Erlebnis auf La Réunion sind die Übernachtungen in den zwei Lodges der Insel. Eingebettet in die einzigartige wilde Natur, schläft man wirklich wie Adam und Eva mitten im Paradies. Die Diana Dea Lodge liegt im Osten der Insel bei Sainte-Anne, die Lodge Roche Tamarin dagegen an der Westküste in den Höhen von La Possession.

Die Diana Dea Lodge liegt auf 600 Metern Höhe im Herzen eines umzäunten, 150 Hektar großen Jagdgebietes mit rund 100 Hirschen, die sich in diesem Gebiet frei bewegen können. Es kann gut sein, dass einmal ein Hirsch durch das Terrassenfenster schaut um das naturnahe Design der Lodge zu bewundern. Hier wurde mit edlem Holz und Naturstein gearbeitet, das unterstreicht die Lage mitten in der Natur und trägt zu einer entspannten Atmosphäre bei. Der Blick vom Pool auf den Indischen Ozean in der Ferne ist atemberaubend.

Ein Rückzugsort für Verliebte ist das Roche Tamarin Lodges & Spa in La Possession. Die romantische Lodge wurde ausschließlich aus Holz und natürlichen Materialien gebaut. Schmale Holzstege verbinden die einzelnen wie Baumhäuser anmutenden Bungalows mit dem Haupthaus und führen durch eine üppige Natur. Jeder Bungalow besitzt eine eigene Terrasse, teilweise mit einem Jacuzzi darauf. Ein perfekter Ort für Adam und Eva auf der Suche nach dem Paradies.

 

 

Die Tierwelt von La Réunion


Endormi, Tec-Tec und Zoiso blan: die Fauna auf La Réunion
 

Die warmen Ströme und Korallenriffe des Indischen Ozeans ziehen Meerestiere in allen Formen, Farben und Arten an. Und an Land haben sich im tropischen Klima auf der exotischen Insel viele einzigartige Tiere ausgebildet.

Kein anderer Vogel steht so für La Réunion wie der „Paille en queue“ oder auf Kreolisch genannte „Zoiso blan“. Der Tropikvogel lässt sich herrlich vom Strand aus beobachten. Seine extrem lange und stockgerade Schwanzfeder hilft ihm dabei, seine Beute anzusteuern. Das Gefieder des eleganten Vogels ist fast komplett weiß, nur zwei schwarze Linien, die V-förmig zum Rücken führen, zieren seine Flügel und Flügelspitzen. Auf La Réunion steht der Paille en queue unter Naturschutz.

Zu den endemischen Arten, also den Tieren, die nur auf La Réunion beheimatet sind, zählt auch das Réunionschwarzkehlchen. Benannt nach seinem unverkennbaren Ruf „Tec-Tec“ begleitet das neugierige kleine Vögelchen im grünen Hinterland gerne Wanderer. Ab einer Meereshöhe von 600 Metern fühlt es sich wohl, obwohl man es im Süden des Landes durchaus auch in Küstennähe sehen kann. Seit 1989 steht das Réunionschwarzkehlchen unter Artenschutz.

Unter Artenschutz steht auch der grüne Manapany-Gecko. Dieses Reptil kommt wie das Schwarzkehlchen nur auf La Réunion vor. Sein Name ist auf einen Ort an der Südküste der Insel, zwischen der Bucht von Grand’Anse und dem Fluss Rivière Langevin, zurückzuführen. In Manapany-les-Bains ist er sehr häufig an den Vacoa-Bäumen in Küstennähe vorzufinden. Man erkennt ihn an seiner langgliedrigen Silhouette sowie an seiner apfelgrünen Färbung, die mit kleinen roten Punkten verziert ist. Die männlichen Geckos sind meist etwas größer als die weiblichen.

Als „Endormi“, also Eingeschlafenen, bezeichnen die Einheimischen das Chamäleon. Seine ruhige, unauffällige und verschlafene Art verschaffte ihm diesen Namen. Leicht zu entdecken sind die Reptilien in den Bäumen und Sträuchern der Insel nicht. Mit etwas Glück, Geduld und einem guten Auge gelingt es einem doch, die rot bis orange gefärbten Weibchen oder die eher grünlichen Männchen zu entdecken, die auf La Réunion bis zu 45 Zentimeter lang werden. Auch sie sind ursprünglich von madagassischen Seglern eingeschleppt worden und kamen nur im Sumpfgebiet von Saint-Paul vor. Inzwischen hat sich das Chamäleon auf der ganzen Insel verbreitet und so seine Anpassungsfähigkeit unter Beweis gestellt.

Ein einzigartiges und inzwischen seltenes Tier ist der Tanrek oder Borstenigel. Das nachtaktive Tierchen ernährt sich von Insekten und Würmern. Der Tanrek überwintert ähnlich wie unser europäischer Igel in einem Bau, kann sich aber nicht einrollen. Ursprünglich aus Madagaskar stammend, lebt er nur noch auf dieser und einigen umliegenden Inseln. Inzwischen darf er nur noch stark reglementiert von Mitte Februar bis Mitte April gejagt werden, da er vom Aussterben bedroht ist. Als Delikatesse gilt das kleine Tier leider immer noch und landet zu oft auf der Speisekarte.

Die unechte Karettschildkröte gehört mit ihren 120 Zentimetern Länge und 110 Kilogramm Gewicht zwar zu den häufigsten, größten und angriffslustigsten Meeresschildkröten. Sie zu erleben ist allerdings auch eines der beeindruckendsten Erlebnisse. Im Forschungszentrum für Meeresschildkröten „Kélonia“ in Saint-Leu leben die Schildkröten in natürlicher Umgebung. Beim Rundgang in der Anlage werden die Beziehungen aufgezeigt, die sich mit der Zeit zwischen der menschlichen Gesellschaft und den Meerestieren entwickelt haben – und auf die Bedrohung der Tiere hingewiesen sowie Mittel aufgezeigt, wie man die verbleibenden Tiere schützen kann.

Für Schnorchler und Taucher bieten die Korallenriffe vor der Küste herrliche Entdeckungsgründe. Auch wenn die Lavaströme der neuesten Vulkanausbrüche die Unterwasserwelt gehörig durcheinanderbringen, siedeln sich dort innerhalb weniger Jahre wieder Korallen, Fische und andere Meerestiere an.