Lieber Inselfreund,


ein exotisches Paradies mit 300 Sonnentagen mitten in Europa? Nicht ganz, aber als Übersee-Département gehört La Réunion tatsächlich zur Europäischen Union und bietet Besuchern einerseits die abenteuerliche Fernreise und wartet andererseits mit den höchsten Standards in Punkto Reisesicherheit auf. Noch ein Grund, die nächste Reise nach La Réunion zu planen.

Alle, für die in diesem Jahr die Hochzeitsglocken läuten, können sich auf unsere romantisch-fantastischen Ausflugstipps freuen.

Die Begegnung mit einem Wal in seiner natürlichen Umgebung ist wahrscheinlich das „Größte“ im Leben. Wir verraten wie und wo man den majestätischen Riesen auf La Réunion begegnen kann.

Ein absolutes Highlight der Insel ist auch das Sakifo Festival. Im Juni ist es wieder so weit: Heiße Beats internationaler und regionaler Musiker bringen die Strandpromenade von Saint-Pierre zum Beben. Wir können es kaum noch erwarten!

Bis bald im Paradies!

Ihre Insel La Réunion
 

Highlights

   



Zeit für romantische Zweisamkeit


Erleben Sie La Réunion auf individueller Rundreise, genießen das Baden unter Wasserfällen, erforschen imposante Vulkane, lassen sich verwöhnen in exotischen Spas, wandern mit größter Lust und flittern von einem Naturerlebnis zum nächsten – das ist Ihr HONEYMOON in Perfektion!

 



Individuelle Trekkingtour: „Das große Abenteuer“

Eine erlebnisreiche Reise durch die Naturvielfalt der Insel: Sie besteigen den "Piton des Neiges", und durchwandern die drei Talkessel Salazie, Cilaos und Mafate. Nach Erholungstagen am Meer erkunden Sie per Mietwagen den Osten der Insel. Krönender Abschluss ist die Wanderung am Vulkan "Piton de la Fournaise". Individuelle Wünsche beim Tourverlauf werden gern erfüllt.

 



Die neue Auflage des Rother Wanderführers


Erwerben Sie jetzt die neue Auflage des Rother Wanderführers La Réunion mit 58 abwechslungsreichen Touren in allen Schwierigkeitsgraden: Aussichtsreiche Panoramapfade an der Steilküste, abenteuerliche Dschungelwege im Regenwald und anspruchsvolle Touren auf hohe Gipfel.

   

 

 

Oh la la! Flittern für Fortgeschrittene auf La Réunion

   

Eine Hochzeitsreise auf die Vulkaninsel ist anders als die typischen zwei Wochen Badeurlaub, die sich die meisten Frischvermählten gönnen. Denn neben kristallklarem Wasser und schneeweißen Sandstränden, erleben Paare hier noch echte Abenteuer – Flittern für Fortgeschrittene sozusagen. Gemeinsam geht es auf den aktiven Vulkan Piton de la Fournaise, mit dem Katamaran zu den majestätischen Walen oder mit dem Helikopter über die Gipfel und Krater der exotischen Insel. Was könnte ein besserer Start in die gemeinsame Zukunft sein, als das Erleben eines ganz besonderen Abenteuers?

Mitten im Indischen Ozean öffnet die Natur eine wahre Schatzkiste an atemberaubenden Landschaften – in dieser Vielfalt absolut einzigartig und so abwechslungsreich wie kein zweiter Ort auf dieser Welt. Die Zweisamkeit können Paare an den ruhigen, türkisblauen Lagunen genießen, die mit bunten Korallenriffen auch zum Tauchen und Schnorcheln einladen. In der berühmten Lagune von L’Ermitage gibt es für Interessierte auch kostenlose geführte Touren durch die farbenfrohe Unterwasserwelt. Abenteuerlustige Pärchen werden wiederum mit sattgrünen Wäldern, tosenden Wasserfallschluchten und einer mondähnlichen Vulkanlandschaft zum Honeymoon auf die Insel gelockt. Bei einer Fahrt zu den Wasserfällen im Talkessel Salazie sollten Verliebte unbedingt auch durch das bezaubernde kreolische Dorf Hell-Bourg flanieren.

Wo die Natur so verschwenderisch zugeschlagen hat wie auf La Réunion, gibt es in den Flitterwochen natürlich viel zu sehen. Etwa bei einer entspannten Katamaran- oder Segeltour oder beim spektakulären Helikopterflug über die Abenteuerinsel. Vom Wasser und aus der Luft lassen sich alle Landschaftsformen La Réunions entdecken: dichter Regenwald mit verschlungenen Pfaden, bizarre Formationen erkalteter Lava und die pittoresken Dörfer in den Talkesseln mit den herzlichen Einheimischen. Hier, zum Beispiel im Talkessel Mafate laden die Bergdörfchen nach einer erlebnisreichen Wanderung auf den deftigen Eintopf „Cari“ ein, das Nationalgericht der Insel. Die kreolische Küche hat kulinarisch generell viel zu bieten. Verliebte sollten unbedingt ein romantisches Candle-Light-Dinner am Strand einplanen und auch der Besuch einer Vanilleplantage sollte nicht verpasst werden, denn La Réunion ist die Heimat der Bourbon Vanille. Eine Freude für den Gaumen!

Tipp: Neben dem bewährten Gütesiegel „Qualité Tourisme Ile de la Réunion“ wurde ein neues Gütesiegel ins Leben gerufen: „Hébergement de Charme“ steht für eine besonders stilvolle Einrichtung und den außergewöhnlichen Charme einer Unterkunft und somit perfekt für eine romantische Hochzeitsreise!
Unter anderem dürfen sich folgende Unterkünfte mit dem Gütesiegel schmücken: die Hotels Blue Margouillat Seaview Hôtel****, Diana Dea Lodge & Spa**** und Lodge Roche Tamarin & Spa**** sowie die Gästehäuser Casa Cosi Luxury B&B, La Villa des Cannes und Villa Maido.

Weitere Informationen:
http://www.insel-la-reunion.com/entdecken/hochzeitsreisen-ins-paradies.html


Walbeobachtung – Begegnungen mit den sanften Riesen auf La Réunion

   

Eine riesige Wasserfontäne schießt aus dem Blasloch, ein dunkler Rücken taucht ab und dann der große Moment: Die gigantische Schwanzflosse ragt steil aus dem Ozean, während der Wal in Zeitlupe in die Tiefen des Meeres abtaucht. Dieser magische Moment ist es, der Natur- und Tierfreunde auf der ganzen Welt fasziniert.

Die Vulkaninsel La Réunion ist weltweit einer der besten Orte für spektakuläre und dennoch nachhaltige Walbeobachtungen. Eine Charta mit Gütesiegel garantiert die respektvolle Annäherung an die Meerestiere. Insbesondere die zu den geschützten Arten zählenden Buckelwale kann man hier in ihrer natürlichen Umgebung entdecken.

Im Südwinter, also von Juni bis Oktober, verlassen die Buckelwale die kalten Gewässer der Antarktis und schwimmen mehr als 6.000 Kilometer, um das warme Wasser des Indischen Ozeans rund um die Insel zu genießen und Junge zu gebären.

Die bis zu 15 Meter langen und 30 Tonnen schweren Buckelwale spielen nahe der Oberfläche, indem sie Luftsprünge machen oder mit den Flippern (Brustflossen) und der Fluke (Schwanzflosse) auf die Wasseroberfläche klatschen. Ein wahres Naturschauspiel in Sichtweite der Strände: Mit bloßen Augen können Urlauber die sanften Riesen bei ihrem alltäglichen Spielen beobachten. Immer wieder schießen sie mit ihrem gewaltigen Körper hoch, tauchen ab und gleich wieder auf.

Berühmt sind Buckelwale auch für ihre einzigartigen Unterwasserkonzerte! Wenn die Wale miteinander kommunizieren klingt das tatsächlich wie melodischer Gesang. Den musikalischen Meeresbewohnern dabei zu lauschen ist ein ganz besonderes Erlebnis, deshalb wurde am Barachois in Saint-Denis im Jahr 2013 ein Unterwasserradio installiert, das die Töne an die Oberfläche transportiert.

Wer die gütigen Meeressäuger unter Wasser beobachten will, kann dies gerne während eines organisierten Schnorchelgangs tun, sollte jedoch den vorgeschriebenen Abstand laut Charta, von mindestens 30 Metern, einhalten. Zudem dürfen sich Besucher den Giganten der Meere nur seitwärts nähern und müssen darauf achten, dass sie die Jungtiere nicht von den Müttern trennen.

Die Ausflüge können entweder bei Bootsunternehmen oder den lokalen Tauchschulen in Saint-Gilles-les-Bains oder Le Port gebucht werden.

Über die Charta: Das Gütesiegel O²CR (franz.: Observation Certifiée Responsable Cétacés à La Réunion) baut auf eine bereits 2009 geschaffene Charta zur respektvollen Annäherung an die Buckelwale auf. Seit Juli 2014 sind hier bestimmte Normen festgeschrieben, um die Wale während der Beobachtung möglichst wenig zu stören. Unternehmen mit Gütesiegel sind unter anderem Croisières et Découvertes, Bleu Marine, Le Cinquième Elément, Bulle d’Air, Corail Plongée und Réunion Plongée et B'Leu Océan.

Charta zur respektvollen Annäherung an die Buckelwale auf: http://globice.org/02_Charte.htm

Ausflüge zur Walbeobachtung unter: http://www.insel-la-reunion.com/aktivitaeten/meer.html


Heiße Beats auf La Réunion – Alles was man braucht!

   

In den quirligen Strandbars, auf Veranstaltungen und Festivals tanzen Einheimische und Urlauber im gleichen Rhythmus zu den Musikstilen Séga und Maloya. Die Stadt Saint-Pierre gilt als Schmelztiegel der Musik: Hier ist es heiß, fröhlich, laut – und es wird getanzt.

Bis zu 40.000 Festivalbesucher feiern hier vom 3. bis 5. Juni 2016 beim international etablierten Musikfestival „Sakifo“. Der Begriff „Sakifo“ stammt aus dem Kreolischen und bedeutet „Alles, was wir brauchen“. Was die Reunionesen brauchen, ist eine Mischung aus Blues, Rock, Reggae, Hiphop, Maloya, Séga, Funk und Elektromusik. Seit 2004 spielen hier die bekanntesten Musiker, die der Indische Ozean zu bieten hat, Seite an Seite mit internationalen Musikstars. Seitdem hat sich das Sakifo-Festival als wichtiges Musikspektakel einen Namen gemacht und gehört zu den beliebtesten Veranstaltungen der Insel. Auf den 8 Freiluftbühnen an der Strandpromenade von Ravine Blanche wechseln sich in diesem Jahr zum Beispiel Weltstar Macy Gray, die französische Newcomerin Jain, Charlie Winston sowie lokale Künstler wie Tikok Vellaye oder Kiltir ab.

Auch Gourmets kommen beim Sakifo Festival auf ihre Kosten. Allerlei authentische Delikatessen stärken das feierfreudige Volk: Vom Nationalgericht dem deftigen Eintopf „Cari“ über die gefüllten Teigtaschen „Samoussas“ bis hin zu landestypischen Süßspeisen.

Die zwei Musikstile Maloya und Séga dominieren die Bühnen des Inselparadieses ganz klar und sind wichtiger Teil der reunionesischen Kultur.

Auf allen Feiern und Volksfesten der Insel wird Séga gespielt und getanzt. Der fröhliche Musik- und Tanzstil entstand aus der traditionellen, kreolischen Volksmusik, weist aber auch Einflüsse europäischer Tanzmusik wie zum Beispiel Polka auf. Bei bekannten Rhythmen fällt das Mittanzen natürlich umso leichter.

Der Maloya, gleichzeitig Musik-, Gesangs- und Tanzstil, ist seit 2009 sogar auf der UNESCO-Liste des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit. Er klingt melancholischer als Séga und erinnert an einen Blues. Das liegt vor allem daran, dass der Maloya seinen Ursprung bei den madagassischen und afrikanischen Sklaven, die damals auf den Zuckerrohrfeldern der Insel gearbeitet haben, hat. Vor etwa 30 Jahren wurde er wiederentdeckt und ist seitdem ein fester Bestandteil der reunionesischen Identität.

Mehr erfahren unter: http://www.sakifo.com/festival/


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